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Jahreskonzert im Forum des Sylter Schulzentrums

In der „Sylter Rundschau“ erschien heute ein Artikel über unser Jahreskonzert – vielen Dank an ihren Autor Klaus Lorkowski, der uns immer wieder durch seine Berichterstattung über unsere Veranstaltungen und die Wertschätzung unserer Arbeit unterstützt!

„Das Jahreskonzert der Kreismusikschule Nordfriesland auf Sylt bot am vergangenen Sonntag im Forum des Westerländer Schulzentrums ein abwechslungsreiches und gut strukturiertes Programm. Orchesterstücke wechselten sich mit Solobeiträgen ab und boten so einen guten Überblick in das gediegene und vielfältige Schaffen dieser äußerst anerkennens- und lobenswerten kulturellen Einrichtung auf Sylt.
„Ich war ganz schön aufgeregt, “ bekannte der 15jährige Cornelis Diedrichsen, der seit acht Jahren Geige spielt und ein- bis zweimal die Woche zu seinem Instrument greift, um intensiv zu üben. Er bewies sein Können gleich zu Anfang sowohl als Mitglied des Orchesters als auch bei der Präsentation musikalischer Beiträge von Wolfgang Amadeus Mozart..
Beinahe „cool“ dagegen zeigte sich die 9jährige Antonia Eberhardt. Seit vier Jahren übt sie beinahe täglich am Klavier. „Ich habe schon oft vorgespielt und fühlte mich deshalb heute ganz ruhig und konzentriert.“ Antonia brachte drei kurze Klavierstücke zu Gehör, die nicht nur melodisch recht unterschiedlich ausfielen, sondern sich auch durch gesteigerte Schwierigkeitsgrade auszeichneten. Dem melancholisch klingenden, zum Spätsommer so recht passenden Stück „Ungarisch“ von Richard Krentzlin folgte mit „Wilde Ponys“ von David Glover ein Part, bei dem die voller Bewegung, geradezu wild-galoppierend daher kommenden Töne eine anschauliche Illustration des Titels zeichneten. Das schnelle Tempo, besonders aber auch die Temposprünge, forderten von der jungen Interpretin höchste Konzentration. Bravo, Antonia, für diese Leistung!
Starker Applaus belohnte ebenfalls Nina Theuner, die seit sieben Jahren täglich am Klavier übt. „Die Atmosphäre bei den Konzerten hier ist immer gut,“ sagte die Vierzehnjährige, „deshalb war ich gar nicht aufgeregt.“ Mit einem Prelude von Frederic Chopin etwa zeigte sie bravourös ihr Können.
Eindrucksvoll erneut: das Trompetenspiel der Frenczel-Familie (mit Bennet Hoffmann) mit Musik von George Gershwin. Nicht zu vergessen die vielen anderen Konzertteilnehmer, die aufgrund der Programmfülle hier zwar nicht genannt werden können, dennoch aber für Ihren Einsatz und für ihr Spiel gewürdigt sein sollen!
Der Leiter der Bezirksstelle Sylt der Kreismusikschule Nordfriesland, Peer Oehlschlägel, gab während des Konzertes ab und zu Hinweise zur Programmfolge und würdigte einzelne Beiträge und Solisten. Das war hilfreich. Allen Grund hatte er, Zofia Zakrzewska aus Anlass ihrer Verabschiedung ganz besonders zu erwähnen und mit einem Blumenstrauss zu beschenken. Zehn Jahre lang reiste Zofia mindestens einmal die Woche von Hamburg nach Sylt, um in Westerland Geigenunterricht zu erteilen. Dafür dankten ihr auch die Besucher mit einem kräftigen Applaus.

Klaus Lorkowski

Vielen Dank an Maren Diedrichsen für die schönen Bilder!

Songwriting-Workshop mit Lennart Salomon 21./22.9.2019 im Kleinen Musiktheater

„Elvis ist nicht tot, Elvis lebt in Bielefeld.“ Die Zuschauer des Henner-Krogh-Förderpreises werden sich sicherlich noch gut an diesen Song erinnern, der mit seinem witzigen Text und swingenden Groove ein Lächeln in die Gesichter des Publikums zauberte. Dabei war dies nur eine Kostprobe aus dem breiten Schaffen des Hamburger Musikers, Songwriters und Produzenten Lennart Salomon, der im September zu einem zweitägigen Workshop auf die Insel kommen wird. Am Samstag, den 21. September (10.00 bis 17.00 Uhr) und Sonntag, den 22. September (10.00 bis 16.00 Uhr) dreht sich dann alles um das Thema „Songwriting“.

Wie fängt man an? Text, Melodie, Akkorde, Riffs? Worauf ist bei der Komposition zu achten? Welche Perspektive nehme ich beim Texten ein und wie funktioniert packendes Story-Telling? Dazu kommen Songanalysen (auch eigener, mitgebrachter Songs), Produktionsstufen und ein reger Erfahrungsaustausch – all das wird an diesen zwei Tagen intensiv behandelt.

Bereits zwei Mal gehörte Lennart Salomon der Jury des Henner-Krogh-Förderpreises an und hat so einen tiefen Einblick in die Sylter Musikszene bekommen.

Er selbst ist in diversen musikalischen Projekten aktiv. Als Solist oder als Frontmann der Elektro-Band „SONO“ bzw. Mastermind der Indie-Funk-Band „JEROBEAM“. Hinzu kommt seine Arbeit als Co-Produzent/Komponist des 2011’er Albums von Thomas D (Fantastischen Vier), als langjähriger Gitarrist auf den Touren von Max Mutzke oder als Komponist von nationalen und internationalen Pop Acts, Werbemusiken und Musiken für Fernsehsendungen. Zuletzt steuerte er zwei Songs zum aktuellen Lotto-King-Karl-Album bei.

Damit kommt dieses Workshopangebot zum Start der Bewerbungsphase für den nächsten Henner-Krogh-Förderpreis (01.02.2020) genau richtig. Zielgruppe sind die Musiker der Insel und des nahen Festlands, die sich auf den Weg machen, eigene Songs und somit eine eigene musikalische Identität zu entwickeln.

Dabei geht dieses Workshop-Projekt auf eine Kooperation gleich mehrerer musikfördernder Institutionen der Insel zurück: das ist zum einen der Verein Sylter Bands, der die Organisation und Durchführung übernimmt. Zum anderen die Musikschule Sylt, die für die zwei Tage mit dem „Kleinen Musiktheater“ die Räumlichkeit stellt. Und last but not least die Henner-Krogh-Stiftung, die durch eine finanzielle Unterstützung die sehr moderate Gestaltung dieses hochwertigen Workshopangebotes überhaupt erst ermöglicht.

50 Euro beträgt der reguläre Teilnahmepreis komplett für beide Tage für Erwachsene. Mitglieder des Vereins Sylter Bands sowie der Musikschule Sylt können sogar zum reduzierten Preis von 30 Euro je Person teilnehmen. Um insbesondere eine junge Zielgruppe anzusprechen, zahlen Schüler, Studenten und Azubis sogar nur 15 Euro für beide Tage. Vorkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung.

Weitere Infos und Anmeldung über Ron Glauth: Emailadresse ron.mcglauth@t-online.de bzw. Tel. 0151 – 527 199 22.

Märchen mit Musik am 8. Juni im Kleinen Musiktheater

Märchenfreunde aufgepasst: „Der Korbflechter und die Elfen“ – ein Märchen mit Musik für große und kleine Zuhörer ab 6 Jahren!

Über die Elfen

Die Elfen, die in ihrer wahren Gestalt kaum einige Zoll hoch sind, haben einen luftigen, fast durchsichtigen Körper, der so zart ist, dass ein Tautropfen, wenn sie darauf springen, zwar zittert, aber nicht auseinanderrinnt… Dabei sind sie von wunderbarer Schönheit, und sterbliche Menschen können mit ihnen keinen Vergleich aushalten… Sie leben nicht einsam oder paarweise, sondern allzeit in großen Gesellschaften… Den Menschen sind sie unsichtbar… Ihre Kleidung ist schneeweiß, manchmal silberglänzend, notwendig gehört dazu ein Hut oder ein Käppchen… und es ist ihnen ein leichtes, in einer Sekunde über eine Entfernung von fünf Stunden hinweg zu springen…  Die Elfen lieben über alles die Musik. Wer sie angehört hat, kann nicht beschreiben, mit welcher Gewalt sie die Seele erfülle und entzücke… Im kunstreichen Tanz übertreffen sie weit alles, was Menschen leisten können, und ihre Lust daran ist unermüdlich… Sie tanzen ununterbrochen, bis der Sonnenstrahl an den Bergen sich zeigt, und machen die kühnsten Sprünge ohne die mindeste Anstrengung.“

Auszug aus Wilhelm und Jakob Grimm, Irische Elfenmärchen

Wer hören möchte, was geschehen kann, wenn Menschen mit dem Elfenreich in Berührung kommen, der ist herzlich eingeladen am Samstag, den 8. Juni 2019, um 15 Uhr im Kleinen Musiktheater.

Der Eintritt ist frei – Spenden für den Förderverein, der auch Veranstaltungen wie diese unterstützt, sind immer willkommen!

Rückblick Streichertag

Am vergangenen Sonntag hatten wir  wieder einmal das Vergnügen eines Streichertages in der Bezirksstelle Sylt.

Einen Tag lang haben wir uns zusammengesetzt und viele neue Stücke ausprobiert. Der Schwerpunkt lag dieses Mal auf Pop- und Filmmusik.

Stärkung und Highlight zwischendurch war wie immer das gemeinsame Mittagessen!

Das Programm des Abschlusskonzertes, bei dem wir unsere Tages-Lieblingsstücke noch einmal vor Publikum gespielt haben, zeigte dann, daß Streichermusik nicht immer klassisch sein muss – aber gerne auch sein darf!

Viva la vida (Coldplay)

Game of Thrones

Pokerface (Lady Gaga)

Bach, Brandenburgisches Konzert Nr.3, 1.Satz

Hanging Tree (aus „Hunger Games“

Mr. Maybe (besonderes Highlight – eine Eigenkomposition unseres Cellisten Jörn Ingwersen!)

Pretty Woman

und last but not least:

Final Countdown

Allen Beteiligten hat‘s jedenfalls wieder viel Spaß gemacht!

 

 

 

 

 

 

1. Sylter Musikerstammtisch

Das kleine Musiktheater  hatte am 23. Februar 2019 eine besondere Premiere. Ungefähr 20 Musiker trafen sich zum

1. Sylter Musikerstammtisch.

Nach einer längeren Vorstellungsrunde, bei der insbesondere die zwei Vertreter des Flensburger Stammtisches über das dortige Zusammentreffen sprachen, wurde musiziert.

An dem Abend waren die Gitarristen eindeutig in der Mehrheit. Aber auch Gesang, Ukulele, Mundharmonika und Cajon waren vertreten.

 

Es ist geplant, sich regelmäßig einmal im Monat in der Musikschule zum Musikerstammtisch zu treffen. Der Schwerpunkt wird auf dem gemeinsamen Musizieren liegen. Bei der Gelegenheit können dann aber auch Kontakte geknüpft werden und Fragen aller Art beantwortet werden.

Sollten die Musiker bei der Ausübung ihres Hobbys zu sehr ins Schwitzen kommen, sorgt der Förderverein, gegen eine geringe Spende, für den nötigen Flüssigkeitsausgleich.

Zum nächsten Termin, der hier auf der Homepage noch bekannt gegeben wird, ist jeder, ob Profi oder Laie, herzlich eingeladen!

H. Hornbogen